Glossar

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Darlehen

Im Sprachgebrauch der Kreditinstitute versteht man unter Darlehen (vgl. § 607 ff BGB) langfristige Kredite, die dem Darlehensnehmer meist in einer Summe zur Verfügung gestellt und ebenfalls in einer Summe oder nach vereinbartem Tilgungsplan zurückgeführt werden.

De-minimis-Beihilfen

Unter "De-minimis"-Beihilfen sind kleine Beihilfebeträge bis zu € 200.000 bezogen auf einen gleitenden Zeitraum von drei Kalenderjahren zu verstehen, die bei der EU-Kommission nicht notifiziert werden müssen (Anmerkung: Für den Straßengütertransport gilt eine reduzierte Obergrenze von € 100.000). Die Bürgschaftsbank ist verpflichtet, vom begünstigten Unternehmen eine schriftliche Erklärung zu verlangen, ob und gegebenenfalls welche "De-minimis"-Beihilfen es innerhalb der letzten drei Jahre bereits erhalten hat.

Direkte Beteiligung

Einbringung zusätzlichen Gesellschaftskapitals in eine Kapitalgesellschaft, Investor wird Mitgesellschafter.

Disagio/Damnum

Mit einem Kreditinstitut kann bei Darlehensauszahlungen eine Zinsvorauszahlung vereinbart werden, die dann vom Darlehensbetrag durch den Darlehensgeber einbehalten wird. Durch dieses Disagio/Damnum können der Nominalzins und somit die zu vereinbarende Leistungsrate gesenkt werden.