24.02.2012

Förderinstitut unterstütze auch 2011 tatkräftig die Kreditversorgung der mittelständischen Wirtschaft

Die BBS und MBG ziehen aufgrund der guten Geschäftsergebnisse in 2011 eine erfreuliche Bilanz. Die Bürgschaftsbank Sachsen GmbH hat im vergangenen Jahr 428 Vorhaben in Sachsen mit Bürgschaften ermöglicht.

Das Neugeschäft 2011 bewirkte Investitionen in Höhe von 124 Millionen Euro. Damit stieg die Zahl der geförderten Vorhaben im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Prozent. Diese Zahlen stehen für landesweit über 7.700 Arbeitsplätze, die durch die Unternehmen in Sachsen mit Begleitung durch die Hausbanken und Unterstützung durch Ausfallbürgschaften der Bürgschaftsbank Sachsen geschaffen oder gesichert werden konnten. "Die Nachfrage nach Bürgschaften hielt auch 2011 weiter an - viele Unternehmen haben die Krisenjahre 2009/10 erstaunlich gut überstanden und rasch mit gut gefüllten Auftragsbüchern und positiven Zukunftsaussichten wieder Mut gefasst zu investieren", berichtet BBS/MBG-Geschäftsführer Markus H. Michalow.

Mit Blick auf kleine und mittlere Unternehmen fügt er hinzu: "Fehlende Sicherheiten sind oft der Grund, weshalb Kleinunternehmen ihre Investitionsvorhaben oder Ideen nicht umzusetzen können. Wir gehen davon aus, dass der Bedarf an Finanzierungsinstrumenten wie Bürgschaften und Beteiligungen weiter steigen wird, besonders vor dem Hintergrund einer sich ändernden Förderpolitik. Ab 2013 stehen insgesamt weniger EU-Mittel als bisher zur Verfügung, damit werden Selbsthilfeeinrichtungen der gewerblichen Wirtschaft, wie die BBS und MBG, in Zukunft noch stärker in den Vordergrund rücken." Die Schwerpunkte der Bewilligungen 2011 nach Stück lagen im Handel mit 28 Prozent und im Handwerk mit 24 Prozent, gefolgt von der Industrie mit 19 Prozent. Rund 40 Prozent der im Jahr 2011 genehmigten Bürgschaften wurden zur Existenzgründung durch Neueröffnung bzw. Übernahme eines Unternehmens eingesetzt.

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