05.12.2019

Anpassung der Bürgschaftsprovision zum 1. Januar 2020

Sehr geehrte Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner,

die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank und der damit verbundene Rückgang der Zinserträge aus Kapitalanlagen haben dazu geführt, dass die bisherige Erlösstruktur der Bürgschaftsbank Sachsen (BBS) obsolet wurde. Konnten wir die sinkenden Einnahmen zunächst noch durch strikte Kostenkontrolle kompensieren, sind unsere Einsparpotenziale mittlerweile nahezu ausgeschöpft.

Um unserer Aufgabe als Förderer des sächsischen Unternehmertums auch weiterhin nachhaltig gerecht werden zu können, gilt es die wirtschaftliche Tragfähigkeit der BBS langfristig zu sichern. Vor diesem Hintergrund haben wir nach eingehender Prüfung beschlossen, die Höhe der laufenden Bürgschaftsprovision für neue Anträge mit Wirkung zum 1. Januar 2020 wie folgt zu ändern:


Wir sind uns darüber im Klaren, dass die finanziellen Möglichkeiten unserer Kundinnen und Kunden gerade zu Beginn kostenintensiver Investitionsprojekte häufig eher begrenzt sind. Aus diesem Grund haben wir im Sinne der sächsischen Unternehmerinnen und Unternehmer zudem entschieden, die mit der Bürgschaftszusage anfallende Bearbeitungsgebühr für Hausbank- und BoB-Bürgschaften zu reduzieren: Ebenfalls ab 1. Januar 2020 sinkt die Bearbeitungsgebühr um 0,5 %-Punkte auf 1,0 % des Kreditbetrags. Die Änderungsgebühren bleiben konstant.

Sämtliche Bürgschaftsanträge, die bis 31. Dezember 2019 bei der BBS eingehen und bis 31. März 2020 entschieden werden, werden zu den aktuell geltenden Konditionen abgerechnet.

Selbstverständlich bleibt die Bürgschaftsprovision bei bestehenden Verträgen unverändert.